Forschung

Innovationen im Lebensmittelsektor erfordern vielseitige Expertise. Das Technologienetzwerk der LVA (TechNet) macht es einfach, für Forschungs- und Entwicklungsprojekte kompetente Unterstützung zu finden. Vom Verfassen eines Projekt- oder Förderantrags bis zur konkreten Umsetzung. Die Lebensmittelversuchsanstalt agiert zudem seit vielen Jahren als Partnerin bei nationalen, internationalen oder EU-Projekten.

Unsere Innovationsangebote

ACR (Austrian Cooperative Research)

Der ACR (Austrian Cooperative Research) ist der Dachverband der kooperativen außeruniversitären Forschungsinstitute in Österreich. Als Mitglied des ACR unterstützen wir vor allem kleine und mittlere Unternehmen im Bereich der anwendungsorientierten Forschung, Entwicklung und Innovation.

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Bei Fragen zum Thema Forschung und Entwicklung empfiehlt es sich, unseren internen Innovations-Agenten anzusprechen bzw. online zu kontaktieren.

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Plattform Lebensmittelsicherheit

Lebensmittelsicherheit gilt als eines der zentralen Zukunftsthemen. Durch die Kooperation der vier Institute Lebensmittelversuchsanstalt, ofi, OMV VG und AEE INTEC wird die gebündelte Kompetenz für KMU zugänglich und in Form von anwendbarer F&E umgesetzt.

Einzelne Themen können dabei international positioniert werden, Projekte auf nationaler und europäischer Ebene für KMU zugänglich gemacht werden.

Für die Institute ergeben sich Synergien im Bereich Kund:innenbetreuung, Analytik und im Aufbau von Know-how zu Risiken bei Lebensmitteln. Sie etablieren sich als die Anlaufstelle bei Fragestellungen zu angewandter Forschung und für aktuelle Problemlösungen im Bereich Lebensmittelsicherheit.

KMU profitieren auf zwei Ebenen: Zugriff auf die gebündelte Lösungskompetenz der Institute und damit höhere Effizienz und bedarfsangepasste Lösungen für die praktische Anwendung.

Aktuelle Projekte

FEEDtheMIND

The FEEDtheMIND project intends to demonstrate that the European food education requires a systemic, interdisciplinary approach based on a food innovation education of excellence and a project-based approach.

Thus, the objectives of this project are to adapt, test and implement a digital pedagogical platform focusing on the development of an innovative food product; facilitate the exchange of pedagogical methods between the different European HEIs partner organisations; contribute to the rethink of the curriculum design by enabling HEIs to provide online courses. Ultimately, this project aims to foster entrepreneurship among students attending food-related degrees.

FEEDtheMIND targets three groups of participants:

  1. higher education students that will directly benefit from the digital pedagogical platform developed to tackle their skills gap and to promote their creativity and entrepreneurship;
  2. higher education professors/researchers/pedagogical staff that will benefit from the exchange of good practices and the innovative pedagogical methods; and
  3. professionals from the food sector that will share their expectations regarding the industry’s future professionals. The major activity of this project will be the development of a digital pedagogical platform that will allow the students to acquire transversal skills and competences by following their individual path.

During the last year of the project, the partner HEIs will encourage their students to be part of transnational teams, through a mobility activity and/or virtually, and develop innovative food products supported by the FEEDtheMIND multidisciplinary digital learning tool.

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FIELDS

Addressing the current and Future skIll needs for sustainabilty, digitalization, and the bio-Economy in AgricuLture: European skills agenDa and Strategy

Der Land- und Forstwirtschafts- sowie der Lebensmittelsektor gelten naturgemäß als sehr traditionsbehaftet. Dennoch sind diese in der heutigen Zeit vor große Herausforderungen, wie die Globalisierung der Märkte, die steigende Konkurrenz und die wirtschaftliche Unsicherheit, gestellt. Verstärkend dazu wirkt die gleichzeitig ansteigende Nachfrage an Nahrungs- und Futtermittel, während der Klimawandel noch weitere Unsicherheiten mit sich bringt. Die Wandlung vom herkömmlichen zum nachhaltigen Land-, Forstwirtschafts- oder Lebensmittelbetrieb ist ein komplexer Prozess, die einen strategischen Ansatz braucht. In diesem muss auch die Rolle der Bauern neu definiert werden: vom reinen Rohstoff- und Nahrungsmittelerzeuger hin zum klugen Manager der Bioressourcen. Für die Entwicklung eines strategischen Ansatzes ist es von größter Wichtigkeit, den bestehenden und entstehenden Bedarf an Qualifikationen in den Bereichen Bioökonomie, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu erkennen. Das ist eine Lösung, um in Europa die Land- und Forstwirtschaft sowie den Lebensmittelsektor auch langfristig wettbewerbsfähig und nachhaltig ausrichten zu können.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde das Projekt FIELDS ins Leben gerufen, an dem insgesamt 30 Partner aus 12 verschiedenen europäischen Ländern mitarbeiten, und welches von der Universität von Turin koordiniert wird. Der Multi-Stakeholder-Ansatz des FIELDS-Projektes beginnt mit der Erhebung des aktuellen und zukünftig notwendigen Qualifikationsbedarfes der Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft und Lebensmittelindustrie. Daraus soll eine nachhaltige, europäische Strategie entwickelt werden, die sich mit der Qualifikationslücke befasst. Die daraus entstehenden Ausbildungspläne werden im Rahmen des Projektes evaluiert und letztendlich dann den Schulungseinrichtungen in verschiedenen europäischen Ländern zur Verfügung gestellt.

Aufgrund der unterschiedlichen länderspezifischen Problemstellungen und Möglichkeiten, wird die besagte EU Strategie für 7 verschiedene Länder erstellt und angepasst. Es sollen konkrete und praktische Initiativen entworfen werden. Diese sollen sowohl auf EU-, als auch auf landesspezifischen Rechtsrahmenbedingungen aufgebaut sein und in Form von hauptsächlich dezentralem, modularem Training stattfinden.

Ziel von FIELDS ist es also, auf zukünftige Erfordernisse in der Land- und Forstwirtschaft sowie Lebensmittelindustrie schon in der Ausbildung unserer Fachkräfte einzugehen, um einen gesicherten, nachhaltigen, ökologischen und sozialverträglichen Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor aufrecht erhalten zu können.

Das Projekt FIELDS läuft im Erasmus+ Programm und wird von der Europäischen Union kofinanziert. Die Laufzeit ist von 1. Jänner 2020 bis 31. Dezember 2023. Aus Österreich sind neben der Lebensmittelversuchanstalt auch Agrarplus und die HBLFA Francisco Josephinum – BLT Wieselburg involviert. Die Lebensmittelversuchsanstalt zeichnet im Projekt für die Konzepterstellung zur Veröffentlichung der Ergebnisse verantwortlich.

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DI<sup>in</sup> Dr.<sup>in</sup> Katharina Stollewerk

DIin Dr.in Katharina Stollewerk

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